Selbstkenntnis – die unsichtbare Stärke erfolgreicher Führungskräfte
Leadership, 27. August 2025, Redaktion
Führung beginnt nicht im Team, sondern bei dir selbst. Wenn du dich selbst kennst, kannst du klar kommunizieren, entscheiden und authentisch führen. In einer Leadership-Weiterbildung ist Selbstkenntnis deshalb ein zentrales Thema.
Selbstkenntnis bedeutet, dich selbst gut zu beobachten und zu verstehen – bevor es darauf ankommt. Du weisst, wie du in bestimmten Situationen wahrscheinlich reagierst, weil du dich schon damit auseinandergesetzt hast.
Diese innere Klarheit hilft dir, gelassener zu bleiben – gerade in anspruchsvollen Führungssituationen. Du musst dein Verhalten nicht bewerten. Du kannst es einfach wahrnehmen.
Zum Beispiel in folgenden Situationen:
In einem schwierigen Mitarbeitendengespräch
Du musst Kritik üben. Bleibst du dann sachlich? Wirst du angespannt, genervt oder unsicher? Wie viel Geduld hast du?
Es hilft dir, wenn du deine Emotionen kennst und sie steuern kannst. Dann kannst du an der Körpersprache oder der Tonlage arbeiten.
Beim Delegieren von Aufgaben
Loslassen! Es hilft dir, wenn du weisst, wie gross dein Bedürfnis nach Kontrolle oder Perfektion ist.
Wenn es im Team Konflikte gibt
Dann muss du Verantwortung übernehmen. Vielleicht bist du ein Mensch, der sich rasch angegriffen fühlt oder Partei ergreift. Die Selbstkenntnis ermöglicht dir, neutral und lösungsorientiert zu bleiben.
Wenn du unter Druck entscheiden musst
Es hilft dir – und dem Team –, zu erkennen, ob du eher risikofreudig oder sicherheitsorientiert bist. Dann triffst du Entscheide bewusst und nachvollziehbar.
Wenn es Kritik hagelt
Fühlst du dich schnell verletzt oder übergangen? Wenn du das von dir kennst, hilft das, Feedback nicht persönlich zu nehmen, sondern als Anstoss zu einer Verbesserung zu sehen.
Und hier geht es zum Bildungsgang: