Auf Augenhöhe – was bedeutet es nicht? - Weiterbildung Zofingen

Auf Augenhöhe – was bedeutet es nicht?

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Personalwesen, 23. Mai 2025, Peter Rüegg

Teil 2

Wer im Personalwesen arbeitet, ist eine zentrale Anlaufstelle für Mitarbeitende und oft eine Vertrauensperson. Taktgefühl im Gespräch ist eine wichtige Kompetenz. In Teil 1 haben wir zehn Beispiele gezeigt, wie Kommunikation auf Augenhöhe erleichtert wird. Hier sind nun zehn Beispiele für das Gegenteil.

Wer «auf Augenhöhe kommuniziert», geht mit anderen Menschen respektvoll und gleichwertig um, unabhängig von Hierarchien, Vorurteilen oder sozialen Unterschieden. Im Zweiergespräch fühlen sich beide Partner weder überlegen noch unterlegen, sondern gleichberechtigt.

Kommunikation auf Augenhöhe bringt Vorteile: Spannungen und Konflikte können abgebaut werden. Das gegenseitige Vertrauen wächst. Probleme können angesprochen und Lösungen gesucht werden.

Hier sind nun zehn Beispiele, die einer Kommunikation auf Augenhöhe schaden. Vermeide sie nach Möglichkeit!

  • «Das ist nicht mein Problem.»
    Unsensibel! Du bist nicht bereit, zusammenzuarbeiten oder zuzuhören.
  • «Du verstehst das nicht.»
    Herablassend! Du unterstellst deinem Gegenüber mangelndes Verständnis.
  • «Ich verstehe dich voll und ganz.»
    Floskel! Du kannst nicht wissen, was in deinem Gegenüber vor sich geht. Das wirkt unglaubwürdig und oberflächlich.
  • «Wie oft soll ich dir das noch erklären?»
    Ungeduldig! Das kann dein Gegenüber entmutigen.
  • «Das ist doch offensichtlich.»
    Diese Formulierung kann dein Gegenüber herabsetzen, indem du andeutest, dass es etwas Offensichtliches nicht erkennt.
  • «Du machst das immer falsch.»
    Pauschal! Verallgemeinerungen demotivieren und sind wenig konstruktiv. Streiche die Worte «immer» und «nie» aus Gesprächen.
  • «Ich habe dir doch gesagt, dass»
    Vorwurf! Dein Gegenüber wird sich angegriffen fühlen. Das Gespräch führt in die falsche Richtung.
  • «Das ist Unsinn.»
    Bewertend! Das ist respektlos gegenüber der Meinung deines Gegenübers.
  • «Du musst einfach nur»
    Belehrend! Du bevormundest dein Gegenüber und engst es ein.
  • «Das ist doch nicht so schwer.»
    Herablassend! Damit wertest du die Bemühungen des Gegenübers ab.

Was sind gute Redewendungen? Hier geht es zum Teil 1.

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